Viele Leute haben noch nie etwas von Kryptowährungen, Coins, Bitcoins, Altcoins, Wallet, etc. gehört. 

Natürlich kannst Du jetzt Google bemühen und Dir die Antwort zu jedem dieser Punkte angucken, oder Du liest einfach diesen Beitrag, der das Gröbste abdeckt. Ziel dieses Beitrages ist es, die Basics zu vermitteln und Dir aufzuzeigen, was Kryptowährungen sind und wie Du damit Geld verdienen kannst. 

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind digitale Währungen, welche häufig noch nicht als offizielles Zahlungsmittel anerkannt sind. Die meisten Kryptowährungen werden dezentral geführt und vom Netzwerk beaufsichtigt, es gibt also noch keine staatliche Regulierung.

Um Kryptowährungen verstehen zu können, musst Du Dir im Grunde die Entwicklungsgeschichte des Geldes vor Augen führen. Am Anfang gab es Tauschgeschäfte, dann wurden Edelmetalle als Zahlungsmittel verwendet und später kam das Papiergeld auf den Markt. Zu Anfang war dieses Papiergeld durch den Gegenwert in Gold gedeckt, heute ist dies nicht mehr der Fall. Das Papiergeld wie wir es kennen hat keinen direkten Gegenwert mehr.

Dennoch hat Geld drei wichtige Eigenschaften:

  • es muss selten und
  • begrenzt sein und
  • akzeptiert werden.

Die Zentralbanken sorgen dafür, dass das Geld selten und nicht kopiert werden kann und damit begrenzt bleibt. Die Aufsicht obliegt in diesem System also den Zentralbanken. 

Ganz anders ist dies bei Kryptowährungen. Diese werben förmlich damit, dass die Macht jetzt bei den Leuten, dem Netzwerk, liegt und nicht mehr bei den Zentralbanken. Jetzt haben wir oben gelesen, dass Zentralbanken dafür sorgen, dass sich das Geld nicht einfach vermehren lässt durch z.B. das Neudrucken von Scheinen. Wie sorgen also die neuen Kryptowährungen dafür, dass sie nicht unerlaubt kopiert werden?

Auch hier sind es drei Punkte:

  • Blockchain
    • diese erfasst in zentralen oder dezentralen Datenbanken jeden noch so kleinen Transfer, damit nicht neue Währungseinheiten entstehen können. 
  • Smart Contract
    • es geht nur ein Tausch- gegen Tauschgeschäft, damit Du denselben Coin nicht mehrfach verkaufen kannst.
  • Erstellung der Währung
    • Die Erstellung einer Währungseinheit ist mit Arbeit verknüpft. Das bedeutet, dass kompliziert ablaufende und arbeitsintensive Prozesse die Vermehrung begrenzen. 

Im Grunde können wir sagen, dass die Systeme der Kryptowährungen dafür gesorgt haben, dass sie nicht einfach kopiert werden können. Wir können also zwei der drei o.g. Punkte zum Thema Geld abhaken. 

Fehlt uns nur noch das Thema der “Akzeptanz”. Die bekamen die Kryptowährungen, weil Personen bei der Entstehung von Bitcoin unsere Währung, also € oder $, gegen Bitcoin getauscht haben und diesen somit akzeptiert haben. Durch die Entwicklung von Bitcoin und den anderen Coins, ist es in einigen Shops schon möglich, mit Bitcoin zu bezahlen – er dient also schon teilweise als “offizielles” Zahlungsmittel. 

Kurzer Satz: Kryptowährungen sind Geldeinheiten, die nur im Internet generiert werden und nur dort existieren und von jedem, der sich daran beteiligen möchte, genutzt werden können. 

Was für Coins gibt es eigentlich?

Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Bitcoins, Altcoins und S-Coins. Der Bitcoin war der erste Coin der auf den Markt kam. Danach versuchten andere Coins, den Bitcoin zu kopieren oder zu verbessern. Es sind also Alternativen zum Bitcoin und deswegen werden sie als Altcoins bezeichnet. 

S-Coins sind Shit-Coins, die keinen Sinn haben und nur dafür da sind, kurzfristig Geld zu machen. Passt hier bitte immer gut auf und investiert in keine Dönercoins (hat es alles schon gegeben ;)).

Bitcoin

  • war der erste Coin, unterliegt keiner zentralen Aufsicht und wird auch nicht zentral gesteuert – das Netzwerk kontrolliert sich selbst. 
  • der Bitcoin kann als Zahlungsmittel dienen, z.B. als Handel direkt von Person zu Person und es gibt keine Transaktionsgebühren, wenn kein Drittanbieter zwischengeschaltet ist. 
  • die Zahlungen und die Erschaffung von neuen Bitcoins werden alle mit einer digitalen Signatur versehen, sodass jeder User nachvollziehen kann, wer wie viele Coins von wem bekommen hat. Damit ist das System komplett transparent, ABER es ist auch anonym, da sich jeder mit einem Pseudonym anmelden kann.
  • wenn Du investierst, brauchst du nur eine online Geldbörse (Wallet), in der du die Bitcoins lagern kannst. 
  • Die Erstellung von Bitcoins basiert auf einer freien Software, die sich jeder runterladen kann. (sog. Open-Source Programme)

 

Ethereum

  • ist der zweitgrößte Coin
  • ist aktuell der Gegenplayer vom Bitcoin, wobei der Bitcoin lediglich als elektronische Währung dient und sich kein moralischer oder philosophischer Ansatz hinter der Entstehung versteckt. 
  • Der Unterschied zwischen Bitcoins und Ethereum ist, dass Ethereum als Coin für das Netzwerk erschaffen wurde und nicht, wie der Bitcoin als Netzwerk. Bedeutet, dass es den Gründern von Ethereum sehr wichtig ist, dass dieser Coin dezentral geführt wird und jeder Miner, jeder Besitzer von Ethereum ein Teil des Systems wird. 

Ripple

  • drittgrößter Coin
  • ebenfalls ein dezentrales Netzwerk
  • der Fokus von Ripple liegt auf der Geschwindigkeit der Transaktionen. Diese sollen in Sekundenschnelle vonstatten gehen und keine Minuten dauern. 
  • mit Ripple wären sogar Schulden möglich, die dann später wieder bezahlt werden. 
  • die Idee von Ripple ist die, dass der Coin Unternehmen, Händlern und Kreditinstituten das Geschäft erleichtern soll, indem es als Zwischenwährung dient um Wechselkurse zu vermeiden. 
  • Ripple kann nicht selber gemined werden. Der Coin wurde zur Verfügung gestellt und die Gründer halten immer noch einen Großteil der Anteile. Dadurch wird die Menge der Coins begrenzt und garantiert uns, den Investoren, dass der Wert des Coins ansteigen wird, wenn dieser mehr gebraucht wird. Die Gründer haben natürlich auch ihre Vorteile: durch Kursanstiege profitieren sie natürlich ebenfalls am Wertanstieg. Auf der anderen Seite verhindern sie einen Währungsverfall durch die plötzliche Freigabe von zu viel Ripple, die dann auf dem freien Markt übrig wären. 

Wie werden Kryptowährungen erschaffen?

Es gibt zwei Möglichkeiten.

Entweder erstellst Du selber einen Coin (worauf wir hier nicht weiter eingehen werden), oder Du erstellst für eine bereits vorhandene Währung neue Coins. 

Dafür musst du natürlich einen Coin finden, der die Produktion auch zulässt (Ripple tut es ja z.B. nicht) und dann kannst Du diesen Coin minen. “Mining” kommt aus dem engl. und bedeutet “schürfen”. Du erstellt also durch Rechen- und Arbeitsleistung neue Coins, die Du dann wieder verkaufen oder mittel- bzw. langfristig halten kannst. 

Wie machst Du mit Kryptowährungen Geld?

Das ist ja eigentlich die wichtigste Frage! Wir können hier ja viel erzählen, aber am Ende muss halt auch was bei rüber kommen. 

Wir holen wieder etwas weiter aus. Der Markt der Kryptowährungen ist noch weitestgehend unbekannt. Immer mehr Leute interessieren sich für diesen neuen Markt, weil sehr hohe Renditen zu erwarten sind. Aber überall dort, wo Geld gemacht werden kann, sind auch schwarze Schafe zu finden. Dann entstehen auf einmal Dönercoins, die nur einen Tag existieren, andere Coins werden auf einmal extrem gepusht, haben einen Wertanstieg von 1.000% und verschwinden dann wieder… Lasst euch auf diesem Markt nicht verarschen. 

Deswegen hier ein paar Tipps: 

  • je länger eine Währung schon besteht, desto wahrscheinlicher ist der Fortbestand dieser Währung. Die Wahrscheinlichkeit deines Absatzes steigt also.
  • Thema Mining ist super weil
    • Du deine Rechenleistung zur Verfügung stellst und nebenbei Coins erstellt werden. Hört sich gut an? Ist es eigentlich auch.
    • Warum nur eigentlich? Das liest du weiter unten. Was ich aber sage möchte ist, dass das Mining nebenher läuft und Du Deine Arbeitskraft auch noch in andere Projekte stecken kannst. Es beansprucht Dich nicht 24/7  und Du machst trotzdem Geld damit. 
  • Jetzt kommt der Punkt, warum es sich nur eigentlich gut anhört.
    • Und zwar ist die Hardware durch die Nachfrage immer teuerer geworden. Je länger die Coins existieren, desto mehr Rechenleistung wird für die Neuerstellung eines Coins benötigt. Das bedeutet, dass Du noch mehr Rechenleistung benötigst, um Gewinne zu erwirtschaften. Über die hohen Energiekosten brauchen wir dann ja glaube ich nicht mehr zu sprechen..
    • Ein weiterer negativer Punkt ist der, dass Du Deine Hardware immer wieder ausbessern musst, immer wieder warten solltest und und und…
    • Unterm Strich lohnt es sich für Privatperson nicht mehr, selber aktiv zu Hause zu minen, da Großinvestoren, ganze Miningfarmen und Clouds häufig viel schneller im minen sind, sodass Du als Privatperson gar nicht mithalten kannst.

Was heißt das aber für Dich? Damit es für Dich rentabel wird, schließe Dich einem Netzwerk an. Wir haben Dir schon eines rausgesucht, dem Du Dich gerne anschließen kannst. Wir haben dort auch schon investiert und sind bis jetzt super zufrieden. Auch mit der Rendite. 😉

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, mit Kryptowährungen Geld zu machen. 

Handel

  • sehr starke Schwankungen (häufig mehr als 10% pro Tag, manchmal auch mehr)
  • durch schnellen Handel wird das Risiko des Verlustes minimiert, ist aber auch mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden. Wenn Du Interesse am trading hast, sage uns bitte Bescheid, dann besprechen wir das mit Dir in Ruhe und zeigen Dir hier auch ein paar Möglichkeiten, wie du durch z.B. Signale einfacher traden kannst. 

Anlage

  • anstatt aktiv mit Kryptowährungen  zu handeln, können diese auch als mittel- bis langfristige Anlage genutzt werden. 
  • manche Anlagen haben langfristig eine 1.000% Wertsteigerung gemacht.
  • Junge Coins haben in der ersten Zeit häufig eine hohe Wertsteigerung , sind aber auch am gefährlichsten. 
  • ältere, etablierte Coins, verzeichnen immer noch Wertsteigerungen, häufig nur nicht mehr in dem Rahmen, wie junge Coins es teilweise tun. 

So oder so müssen die Coins durch Mining erstellt werden. Du tauschst Dein Geld gegen Rechenleistung und bekommst dafür regelmäßig Coins ausgeschüttet, mit denen Du wieder traden könntest. Melde Dich hier einfach an und schließe Dich einem Netzwerk an, wodurch auch für Dich das Mining lukrativer werden kann. Bei Fragen immer gerne fragen. 

Aufbewahrung der Coins

Die Aufbewahrung der Coins findet nicht wie bei normalem Geld statt, da Coins nur online existieren. Das bedeutet, dass die Coins online gespeichert werden müssen, damit jeder weiß, dass dieser Bitcoin Dir gehört. Durch die Dezentralisierung ist jeder seine eigene Bank und muss dafür Sorge tragen, dass die Coins richtig verwahrt werden. 

Es gibt unterschiedliche Wallet Arten.

  • direkt auf dem Desktop, also lokal auf deinem Computer. Wir haben z.B. mit Exodus gute Erfahrungen gesammelt.
  • online in kostenlosen Online-Wallets, wie z.B. blockchain.info für Bitcoins & Ethereum.
  • in Apps auf Deinem Smartphone.
  • Wallets in Form eines Sticks (Hardware-Wallet) z.B. von Tresor.
  • in Form von Papierwallets.

Jeder ist selber für die Aufbewahrung seiner Coins zuständig und verantwortlich. Sucht euch die für euch beste Aufbewahrung aus! 

Wir hoffen, dass wir einige Deiner Fragen beantworten konnten. Wenn nicht oder weitere dazugekommen sind, dann schreibe uns einfach direkt an! 🙂


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